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Gostilna Pri Lojzetu - naslovna fotka

Wir hatten gut geschlafen (gute Betten), und das Frühstück war auch ä la bonne heure. Leider hatten wir keine Gelegenheit, das Restaurant zu testen - der Vortag war doch etwas üppig gewesen, denn auf allen unseren Stationen waren wir mehr als gastfreundlich bewirtet worden. Aber das schöne Wetter, die gute Luft und die musikalische Unterhaltung machten uns schon Appetit auf das, was kommen sollte.

Auf der Autobahn fuhren wir Richtung Meer und machten einen Abstecher in das idyllische VipavaTal. Schöne Alleen und ziemlich hohe Berge, an denen Weingärten angelegt waren. Ein junger Fluss, kristallklar und lebendig, kleine Brücken, klare Luft. Dort war unser Ziel für das Mittagessen. Gostilna Pri Lojzetu (Bei Alojz) heißt ganz unscheinbar das Restaurant von Tomaž Kavčič (das v vor einem c wird in Slowenisch als u eines Diphtonges gesprochen, also: Kautschitsch). Tomaž und seine Crew waren an diesem schönen Sonntag viel beschäftigt. Alle Tische auf der mit weißem Flor übersponnenen Terrasse mit den Spätrenaissance-Bögen waren bestens belegt, aber in Dvorec Zemono hatte man auf uns nicht vergessen. Im Gegenteil. Nach dem Aperitif - ein interessanter, reifer und dennoch frischer Schaumwein aus der autochthonen Sorte „Zelen" (Grün) - wurde der Gruß aus der Küche auf dem Stein gebracht-Die Idee vom Fluss": Ein anderer Kiesel befand sich in einer kleinen Inszenierung mit Stein und Pflanzen im Glas, in das man hineinfassen musste und erst sodann den Stein mit den Hors d'oeuvres (zart geräucherter Saibling, Flusskrebs, Saiblingskaviar). Wir waren mitten in einer Inszenierung. Diese war gelungen, so gut (und mit vielen Gesprächen und Gängen über sechs Stunden dauernd, ohne je das Gefühl der Völle verspürt zu haben), dass Sie demnächst in der ÖGZ-Stammausgabe eine „Sternstunde" über Katja (Mutter von Tomaž) und Tomaž Kavčič s Restaurant der puren Lebensart lesen können.

 

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